Curriculare Einheiten, Rahmen-Curricula & Praxisanleitung

Genehmigungsfähige Curricula für alle Gesundheitsberufe

Fertige curriculare Einheiten für Pflege, OTA/ATA, MTR, MTL, Rettungsdienst, Fachweiterbildungen und Praxisanleitung. Konform mit allen relevanten Ausbildungsgesetzen, Prüfungsverordnungen, DKG-Empfehlungen und Pflegekammer-Vorgaben. Sofort anpassbar und bei der zuständigen Behörde einreichbar.

Genehmigungsfähige Vorlagen, keine fertigen Genehmigungen

Wir liefern Rahmen-Curricula und ausgearbeitete curriculare Einheiten, die Sie als Grundlage für Ihr schulinternes Curriculum verwenden können. Die Genehmigung erteilt immer die zuständige Landesbehörde nach Prüfung Ihres angepassten Curriculums. Unsere Vorlagen sparen Ihnen hunderte Arbeitsstunden bei der Entwicklung.

Regulatorische Konformität

Alle relevanten Gesetze und Empfehlungen berücksichtigt

Unsere curricularen Einheiten berücksichtigen die aktuellen Berufsgesetze, Prüfungsverordnungen, Rahmenlehrpläne, DKG-Empfehlungen und Vorgaben der Pflegekammern.

Gesetzeskonform

Alle curricularen Einheiten basieren auf den aktuellen Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen: PflAPrV, ATA-OTA-APrV, MTAPrV, NotSan-APrV.

Rahmenlehrplan-konform

Orientierung am Rahmenlehrplan der Fachkommission nach § 53 PflBG mit allen 11 curricularen Einheiten und der Stundenverteilung nach Anlage 6.

Pflegekammer-kompatibel

Berücksichtigung der Weiterbildungsordnung (WBO) der Pflegekammer NRW und der Fortbildungsordnung (FBO) der Pflegekammer RLP.

DKG-Empfehlungen

Fachweiterbildungs-Module orientieren sich an den Empfehlungen der Deutschen Krankenhausgesellschaft mit Basismodul und Fachmodulen.

Anpassbar für Ihre Schule

Genehmigungsfähige Vorlagen im DOCX-Format. Sie passen an, Ihre Schule reicht ein. Die Genehmigung erteilt die zuständige Landesbehörde.

Kompetenzorientiert

Konsequente Ausrichtung an den 5 Kompetenzbereichen (Pflege) bzw. den fachspezifischen Kompetenzschwerpunkten der jeweiligen Berufsgesetze.

8 Fachbereiche

Curricula für jeden Fachbereich

Pflege (CE 01 bis 11), OTA/ATA (KS 1 bis 8), MTR (5 Kompetenzbereiche), MTL (4 Kompetenzbereiche), Rettungsdienst, Fachweiterbildungen und Praxisanleitung. Jeder Fachbereich nach eigener Gesetzgebung und Prüfungsverordnung.

Generalistische Pflegeausbildung

Gesetzliche Grundlage

PflBG, PflAPrV, Rahmenlehrplan der Fachkommission nach § 53 PflBG

Genehmigung durch

Landesbehörde (z. B. Bezirksregierung NRW, Landesamt für Pflege Bayern)

Gesamtumfang

2.100 Stunden theoretischer Unterricht

Rahmenplan

Rahmenlehrplan der Fachkommission nach § 53 PflBG (empfehlend, nicht bindend)

Pflegekammer

Pflegekammer NRW (WBO seit 2024), Pflegekammer RLP (FBO seit 01.07.2025, 40 Punkte/2 Jahre)

01

CE 01: Ausbildungsstart: Pflegeprozesse gestalten

100 Std.

02

CE 02: Bewegung und Selbstversorgung unterstützen

240 Std.

03

CE 03: Erste Pflegeerfahrungen reflektieren

100 Std.

04

CE 04: Gesundheit fördern, präventiv handeln

160 Std.

05

CE 05: Kurative Prozesse, Patientensicherheit

400 Std.

06

CE 06: In Akutsituationen sicher handeln

80 Std.

07

CE 07: Rehabilitatives Handeln interprofessionell gestalten

100 Std.

08

CE 08: Kritische Lebenssituationen, letzte Lebensphase

120 Std.

09

CE 09: Lebensgestaltung lebensweltorientiert unterstützen

210 Std.

10

CE 10: Kinder und Jugendliche in Entwicklung begleiten

220 Std.

11

CE 11: Psychische Gesundheitsprobleme bewältigen

170 Std.

Besonderheiten

  • 5 Kompetenzbereiche (KB I bis V) mit fester Stundenverteilung nach Anlage 6 PflAPrV
  • KB-Stundenverteilung: KB I 1.000 Std., KB II 280 Std., KB III 300 Std., KB IV 160 Std., KB V 160 Std., frei 200 Std.
  • Aufteilung in 1./2. Ausbildungsdrittel (1.400 Std.) und 3. Drittel (700 Std.)
  • Genehmigung durch Landesbehörde, nicht durch Pflegekammer
  • Rahmenlehrplan ist empfehlend. Schulen dürfen adaptieren.
Zum Fachbereich

OTA- und ATA-Ausbildung

Gesetzliche Grundlage

ATA-OTA-G, ATA-OTA-APrV, Kompetenzanforderungen nach Anlage 1 (ATA) und Anlage 3 (OTA)

Genehmigung durch

Landesbehörde (landesspezifische Rahmenlehrpläne möglich, z. B. Bayern)

Gesamtumfang

2.100 Stunden Theorie + 2.500 Stunden Praxis + 120 Std. Pflegepraktikum

Rahmenplan

Kompetenzanforderungen nach Anlage 1 (ATA) bzw. Anlage 3 (OTA) der ATA-OTA-APrV

1

KS 1: Berufsbezogene Aufgaben im ambulanten und stationären Bereich

500 Std.

2

KS 2: Diagnostik und Therapie begleiten

300 Std.

3

KS 3: Interdisziplinäres und interprofessionelles Handeln

200 Std.

4

KS 4: Kommunikation und Beratung

160 Std.

5

KS 5: Rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen

200 Std.

6

KS 6: Persönliche und berufliche Entwicklung

140 Std.

7

KS 7: Notfallsituationen erkennen und handeln

100 Std.

8

KS 8: Hygiene und Infektionsprävention

300 Std.

Besonderheiten

  • Getrennte Anlagen für ATA (Anlage 1) und OTA (Anlage 3) mit spezifischen Kompetenzen
  • 8 Kompetenzschwerpunkte (KS 1 bis KS 8) strukturieren das Curriculum
  • 120 Stunden Pflegepraktikum zusätzlich vorgeschrieben
  • Landesspezifische Rahmenlehrpläne möglich (z. B. Bayern)
Zum Fachbereich

MTR: Medizinische Technologie für Radiologie

Gesetzliche Grundlage

MTBG (§ 10 Ausbildungsziel), MTAPrV (§ 28 schriftliche Prüfung, § 37 mündliche Prüfung, § 45 praktische Prüfung, Anlage 2 Kompetenzen, Anlage 5 Teil B Stundenverteilung)

Genehmigung durch

Landesbehörde. Länder können verbindliche Lehrpläne erlassen (§ 24 Abs. 5 MTBG)

Gesamtumfang

2.600 Stunden Theorie + 2.000 Stunden Praxis = 4.600 Stunden Gesamtausbildung (3 Jahre)

Rahmenplan

§ 24 MTBG: Schulinternes Curriculum erforderlich, einvernehmlich mit Praxisträger abgestimmt

I

KB I: Bildgebende Diagnostik und nuklearmedizinische Diagnostik

700 Std.

II

KB II: Strahlentherapie und nuklearmedizinische Therapie

300 Std.

III

KB III: Strahlenschutz, Personensicherheit und Qualitätsmanagement

1.000 Std.

IV

KB IV: Kommunikation und interprofessionelles Handeln

200 Std.

V

KB V: Wissenschaftliche Orientierung und Berufsweiterentwicklung

160 Std.

Besonderheiten

  • 5 Kompetenzbereiche (KB I bis V) nach Anlage 2 MTAPrV
  • Höchster Stundenanteil in KB III (1.000 Std.): Strahlenschutz ist zentral für MTR
  • Praktische Ausbildung: 700 Std. Radiologie, 400 Std. Strahlentherapie, 300 Std. Nuklearmedizin
  • Interprofessionelles Praktikum: 160 Std. (mind. 80 in der Pflege)
  • 240 Stunden zur freien Verteilung auf die Kompetenzbereiche
  • Schriftliche Prüfung: 2 Aufsichtsarbeiten (240 + 120 Min.), Schwerpunkt KB I/II und KB III
Zum Fachbereich

MTL: Medizinische Technologie für Laboratoriumsanalytik

Gesetzliche Grundlage

MTBG (§ 9 Ausbildungsziel), MTAPrV (§ 27 schriftliche Prüfung, § 36 mündliche Prüfung, § 44 praktische Prüfung, Anlage 1 Kompetenzen, Anlage 5 Teil A Stundenverteilung)

Genehmigung durch

Landesbehörde. Länder können verbindliche Lehrpläne erlassen (§ 24 Abs. 5 MTBG)

Gesamtumfang

2.600 Stunden Theorie + 2.000 Stunden Praxis = 4.600 Stunden Gesamtausbildung (3 Jahre)

Rahmenplan

§ 24 MTBG: Schulinternes Curriculum erforderlich, einvernehmlich mit Praxisträger abgestimmt

I

KB I: Biomedizinische Analyseprozesse planen, durchführen und beurteilen

1.820 Std.

II

KB II: Qualitäts-, Risiko-, Prozess- und Datenmanagement

200 Std.

III

KB III: Kommunikation und interprofessionelles Handeln

160 Std.

IV

KB IV: Wissenschaftliche Orientierung und Berufsweiterentwicklung

160 Std.

Besonderheiten

  • 4 Kompetenzbereiche (KB I bis IV) nach Anlage 1 MTAPrV
  • Höchster Stundenanteil in KB I (1.820 Std.): Biomedizinische Analyse ist der Kern der MTL-Ausbildung
  • KB I untergliedert in: I.1 Analyseprozesse und I.2 Histologie/Zytologie (Präparate)
  • Praktische Ausbildung: 1.000 Std. KB I.1, 300 Std. KB I.2 (Histologie/Zyto), 160 Std. KB II
  • 260 Stunden zur freien Verteilung auf die Kompetenzbereiche
  • Schriftliche Prüfung: 2 Aufsichtsarbeiten (240 + 120 Min.), Schwerpunkt KB I und KB II
  • Geringerer Patientenkontakt als MTR (Laborumgebung)
Zum Fachbereich

Notfallsanitäter-Ausbildung

Gesetzliche Grundlage

NotSanG, NotSan-APrV

Genehmigung durch

Landesbehörde (landesspezifische Rahmenlehrpläne in Hessen, NRW, Niedersachsen)

Gesamtumfang

1.920 Std. Theorie + 1.960 Std. Lehrrettungswache + 720 Std. Klinik

Rahmenplan

Landesspezifische Rahmenlehrpläne (z. B. Hessen, NRW, Niedersachsen)

1

LF 1: Notfallsituationen erkennen und bewerten

640 Std.

2

LF 2: Rettungsdienstliche Maßnahmen durchführen

600 Std.

3

LF 3: Kommunikation und Interaktion

320 Std.

4

LF 4: Rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen

360 Std.

Besonderheiten

  • Landesspezifische Rahmenlehrpläne variieren erheblich
  • 1.960 Stunden Lehrrettungswache, Praxisanteil besonders hoch
  • 720 Stunden klinische Ausbildung in verschiedenen Fachabteilungen
Zum Fachbereich

Fachweiterbildungen (DKG / Pflegekammern)

Gesetzliche Grundlage

DKG-Empfehlungen, Pflegekammer NRW (WBO seit 2024), Pflegekammer RLP (FBO seit 01.07.2025)

Genehmigung durch

DKG (de-facto Standard, nicht rechtsverbindlich). NRW: Pflegekammer zertifiziert und prüft seit 2024.

Gesamtumfang

mind. 720 Std. Theorie (Basismodul 80 Std. + Fachmodule 640 Std.)

Rahmenplan

DKG-Empfehlungen für Fachweiterbildungen, NRW: Weiterbildungsordnung (WBO) der Pflegekammer

Pflegekammer

NRW: Pflegekammer zertifiziert Weiterbildungsstätten und führt Prüfungen durch. RLP: 40 Fortbildungspunkte in 2 Jahren Pflicht.

Basis

Basis: Basismodul (fachübergreifend)

80 Std.

I

FM I: Fachmodul: Klinische Expertise

ca. 200 Std.

II

FM II: Fachmodul: Steuerung und Gestaltung

ca. 200 Std.

III

FM III: Fachmodul: Führung und Entwicklung

ca. 240 Std.

Besonderheiten

  • DKG-Empfehlungen sind de-facto Standard, aber nicht rechtsverbindlich
  • NRW seit 01.01.2024: Pflegekammer hat eigene WBO und zertifiziert Weiterbildungsstätten
  • Pflegekammer RLP: Fortbildungspflicht 40 Punkte/2 Jahre seit 01.07.2025
  • Module können als Fortbildungspunkte anerkannt werden (Pflegekammer RLP)
Zum Fachbereich

Praxisanleitung (alle Fachbereiche)

Gesetzliche Grundlage

PflBG § 4 Abs. 3 (Pflege), ATA-OTA-APrV § 3 (OTA/ATA), MTBG § 20 (MT), NotSanG § 7 (Rettungsdienst), DKG-Positionspapier Praxisanleitung

Genehmigung durch

Praxisanleitung ist gesetzlich vorgeschrieben. Qualifizierung: mind. 300 Std. berufspädagogische Zusatzqualifikation (Pflege) bzw. fachspezifische Vorgaben.

Gesamtumfang

mind. 300 Std. berufspädagogische Zusatzqualifikation + 24 Std./Jahr Pflichtfortbildung (Pflege)

Rahmenplan

DKG-Positionspapier Praxisanleitung, Curricula der Landesbehörden, Pflegekammer NRW/RLP für Pflichtfortbildungen

Pflegekammer

NRW und RLP: Pflichtfortbildung für Praxisanleitende (24 Std./Jahr). Fortbildungspunkte anrechenbar.

1

PA 1: Berufspädagogische Grundlagen

ca. 60 Std.

2

PA 2: Anleitungsprozess planen und durchführen

ca. 80 Std.

3

PA 3: Beurteilen und Bewerten

ca. 60 Std.

4

PA 4: Rechtliche Rahmenbedingungen

ca. 40 Std.

5

PA 5: Qualitätsentwicklung und Zusammenarbeit

ca. 40 Std.

6

PA 6: Fachspezifische Praxisanleitung (je Fachbereich)

ca. 20 Std.

Besonderheiten

  • Pflege: Mind. 300 Std. Zusatzqualifikation (PflBG § 4 Abs. 3) + 24 Std./Jahr Pflichtfortbildung
  • OTA/ATA: Praxisanleitung nach ATA-OTA-APrV § 3, mind. 10% der Praxiszeit angeleitet
  • MT: Praxisanleitung nach MTBG § 20, Praxisträger stellt qualifizierte Anleitung sicher
  • Rettungsdienst: Praxisanleitung nach NotSanG § 7, Lehrrettungswache mit qualifiziertem Personal
  • Unsere Materialien sind für alle Fachbereiche verfügbar und fachspezifisch anpassbar
Praxisanleitung anfragen

Von der Vorlage zum genehmigten Curriculum

Wir übernehmen die aufwändige Grundlagenarbeit. Sie passen an und reichen ein.

1

Fachbereich wählen

Pflege, OTA/ATA, MTR, MTL, Rettungsdienst, Fachweiterbildung oder Praxisanleitung

2

Vorlage erhalten

Ausgearbeitete curriculare Einheiten im DOCX-Format

3

Anpassen

An Ihre Schule, Ihre Schwerpunkte und regionale Anforderungen

4

Einreichen

Bei der Landesbehörde oder dem zuständigen Genehmigungsträger

Sparen Sie hunderte Arbeitsstunden

Die Entwicklung eines schulinternen Curriculums kostet Monate intensiver Arbeit. Mit unseren genehmigungsfähigen Vorlagen haben Sie eine professionelle Grundlage, die Sie nur noch an Ihre Schule anpassen müssen.

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